MTB-Rucksack / Was gehört in meinen Mountainbike Rucksack?

Viele von euch fragen sich bestimmt, was man bei kleineren Touren oder bei Tagesausflügen alles dabei haben sollte. Es gibt immer mal wieder Situationen, in denen man den Reifen aufpumpen oder den Schlauch flicken muss. Es kann auch vorkommen, dass einem die Kette reißt und dann benötigt man das richtige Werkzeug, um den Schaden zu beheben und um noch fahrend nach Hause oder zum Zwischenziel zu kommen. Damit ihr nicht irgendwo gottverlassen in der Prärie stehen bleibt und nicht mehr weiterkommt, erstelle ich hier an dieser Stelle eine Auflistung an Gegenständen die ihr immer dabei haben solltet:

Auf größeren Ausflügen bzw. Tagestouren solltet ihr auch über folgendes Equipment nachdenken:

Sonstiges:

  • Geld
  • Powerbank (zum Aufladen des Smartphones und/oder Navi)
  • Licht (bei Fahrten während der Dunkelheit)
  • Fahrradschloss

Es schadet nie, etwas Bargeld in der Tasche zu haben. Ich habe schon oft auf längeren Touren die Situation erlebt, dass entweder mir oder den Mitfahrern der Proviant ausgegangen ist. Dann ist es immer gut, wenn man an einer Tankstelle oder im Supermarkt schnell leicht und schnell verdauliche Kohlenhydrate kaufen kann, um eine Hungerast auf dem Rad zu vermeiden. Es gibt nichts schlimmeres, wenn man wegen fehlender Kraft nicht mehr in die Pedale treten kann.

Ebenfalls sinnvoll ist es, wenn man einen zusätzlichen Akku oder eine Powerbank (siehe ZNEX notstrom Akku) für z. B. das Smartphone, Fahrradnavi oder der Beleuchtung dabei hat. Gerade bei längeren Touren und durch die Verwendung von GPS etc. kann die Bereitschaft eines Handys schneller gegen 0% fahren als einem lieb ist.

In der Übergangszeit (Frühjahr oder Herbst) bzw. im Winter ist es sinnvoll eine ausreichende Beleuchtung an Board zu haben. Auch wenn man im Winter früh unterwegs ist, kann man sich in unbekanntem Gelände verfahren und die Tour dauert plötzlich länger. Wenn man dann ohne Beleuchtung durch den Wald oder über die Straße muss, kann das sehr gefährlich werden.

Bisher haben mich auf meinen Touren nur platte Reifen und gerissene Ketten aufgehalten. Von größeren Reparaturen oder Stürzen bin ich bis dato verschon geblieben (3x klopf auf Holz), aber meiner Meinung nach ist es immer besser für den Ernstfall gerüstet zu sein. Denn haben ist besser als brauchen. Das Gepäck bzw. die Last wird dadurch zwar schwerer, aber das ist es alle Male wert.

Was den Mountainbike Rucksack angeht, sollte man darauf achten, dass einem der MTB Rucksack passt und auch bei einigen Kilos an Gepäck noch angenehm tragen lässt. Wie viele von euch vielleicht auch, benutze ich für mein Wasser eine Trinkblase. Wenn man auf einer langen Tour oder im Sommer die Trinkblase voll gefüllt hat, trage ich alleine nur an Wasser ca. 2 kg Gepäck mit mir rum. Hinzukommen die Ersatzteile, Werkzeuge und Pumpen. Unter Umständen hat man dann 5-6 kg auf dem Rücken.

Die meisten MTB Rucksäcke haben im Boden eine Fach mit Reißverschluss indem eine wasserdichte Haube für den Rucksack versteckt ist. Falls man mal bei Regen unterwegs ist, kann man mit dieser Regenhaube den Rucksack und dessen Inhalt vor dem Regen schützen. Für mich eine sinnvolle Ergänzung und mittlerweile Pflicht für jeden neuen Rucksack den ich mir kaufe.

Was die Größe der Mountainbike Rucksäcke angeht, gibt es fast keine Einschränkungen mehr. Von kleinen, ca. 10 l, Rucksäcken für kleinere bis mittlere Touren, bis hin zu großen Tages- oder Wochentouren mit ca. 30 l Volumen gibt es für jeden Geschmack und für jeden Bedarf den passenden Mountainbike Rucksack.