Mountainbikes – Fuhrpark

Eigentlich mache ich schon mein ganzes Leben lang Sport. In jungen Jahren habe ich Eishockey bei den Kölner Haien gespielt, später mal Tennis und Volleyball. Außerhalb eines Vereines habe ich jahrelang Fussball gespielt und bin Fahrrad gefahren.

Ein Mountainbike besitze ich schon seit dem ich Fahrrad fahren kann, wie vielleicht viele von euch auch. Während der Schulzeit bin ich eigentlich regelmäßig mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Danach wurde es etwas weniger, aber mit Ende 20 habe ich gemerkt, dass meinem Körper etwas Sport wieder ganz gut täte. Deshalb habe ich mir vor 7 Jahren ein gebrauchtes Hardtail gekauft. Nichts besonderes. Solide Technik auf 26“ Rädern mit einer einfachen Suntour Federgabel und Felgenbremsen. Dieses Rad habe ich bis zum Winter 2015 gefahren. Seit diesem Zeitpunkt hat mich der oben genannte Ehrgeiz fest in seinen Klauen. Über den Jahreswechsel habe ich mir neue Komponenten für das Hardtail (Versandhandel aus Bonn) gekauft und diese selber eingebaut. Zu den Teilen gehörte ein neues Schaltwerk, Umwerfer in Shimano XT (Link) Ausstattung, eine Rock Shox Federgabel und diverse Kleinteile, aber auch einen neuen Rahmen (Nox Satelite), weil der alte mir farblich nicht mehr gefallen hat.

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Die Überlegungen, das bestehende Hardtail zu optimieren oder ein neues Mountainbike gar zu kaufen, fingen sehr schnell an. Sobald man an diesen Punkt angelangt ist, muss man sich einer Grundsatzfrage stellen: Hardtail oder Fully.

Diese Frage lässt sich nicht für jeden schnell und einfach beantworten. Was will man machen? Wofür soll das Mountainbike ausgelegt sein? Fahre ich mehr Cross Country und Marathon oder mache ich mehr All Mountain Touren durch die Wälder?

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Mich hat diese Frage ca. 4 Monate beschäftigt. Am Ende habe ich mein Hardtail immer weiter aufgewertet und habe parallel bei einem Direktversender aus Koblenz ein Fullsuspension Mountainbike bestellt. Jetzt habe ich zwei Räder. Ein Hardtail auf 26“ Rädern mit überwiegend Shimano XT Komponenten und ein Fully mit Fox Fahrwerk, XT-Komponenten auf 27,5“ Laufrädern. Am Ende muss ich sagen, die Kombination von beiden Rädern ist für mich genau das Richtige.

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Mit dem Hardtail Nox Satellite fahre ich zur Arbeit (überwiegend Radweg) und sehr gerne bergauf. Durch die Teilnahme an einigen XCO-Rennen oder MTB-Marathons in 2017 hat sich mein NOX-Hardteil als mein „Renn-Rad“ herausgestellt. Ein Hardteil bringt das aufgrund seiner  flacheren Geometrie und der Steifigkeit mit sich, dass man dadurch eher ein Rennen fährt, als mit einem Fully. Das soll aber nicht heißen, dass man ein Fully grundsätzlich für den Renn-Betrieb ausschließen kann. Mittlerweile gibt es zahlreiche Hersteller, die sogenannte Race-Fullys auf den Markt gebracht haben. Das vereint eine sportliche Geometrie mit dem Nutzen eines Fullys. Wobei bei Race-Fullys meist nur ein Federweg von max. 100mm zur Verfügung steht.

Ich liebe es mit dem Canyon Nerve 7.0 jeden Berg herunter zufahren. Der Unterschied zwischen einem Hardtail und einem Fully mit entsprechendem Federweg ist enorm. Dabei kann es auch schon mal vorkommen, dass man mit dem Bike einfach querfeldein irgendwo herunterfährt.

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Wenn man ein Rad neu aufgebaut und ein zweites gekauft hat, stellt man sich zwangsläufig die Frage nach dem richtigen Zubehör für Mountainbikes. Das richtige und passende Zubehör ist genauso wichtig wie das richtige Mountainbike. Das fängt bei den Handschuhen und Helmen an und hört bei Beleuchtung, Protektoren, Rucksäcken und Schlössern nicht auf. Es gibt viel Mountainbike Zubehör. Das richtige zu finden ist jedoch nicht leicht. Auf diesen Seiten soll euch durch meine Erfahrung und Test die Entscheidung leichter fallen. Ich verlinke dabei Produkte immer auch bei den einschlägigen Online-Stores. Bei Fragen oder Anmerkungen könnt ihr mich gerne anschreiben.